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€ 1.200 Pension für alle?

Auf den ersten Blick klingt das toll: € 1.200 Pension netto bei 40 Beitragsjahren. Aber der Vorschlag ist nicht gerecht. Denn für Pensionen gilt das Versicherungsprinzip: Wer mehr Beiträge einbezahlt, bekommt auch mehr Pension.

Diese € 1.200-Pension würde viele benachteiligen, die 38 oder 39 Jahre gearbeitet haben. Wer z.B. über 39 Jahre im Schnitt € 1.700 verdient hat, bekäme dann weniger Pension als jemand, der in 40 Jahren durchschnittlich € 500 oder € 1.000 verdient hat. Die Beiträge eines Arbeiters, der 39 Jahre lang Vollzeit arbeitet, sind dann weniger wert als die Beiträge einer Bürohilfe, die 40 Jahre lang Teilzeit arbeitet. Das hilft vor allem Ehegattinnen von Gutverdienern, die es sich leisten können, nur ein paar Stunden pro Woche Teilzeit zu arbeiten.

Was ÖVP und FPÖ auch übersehen: Für die 40 Jahre sind alle EU-Beitragszeiten mitzuzählen, z.B. auch ungarische und rumänische. Und eine solche € 1.200-Pension kann jeder mit ins Ausland nehmen und sich beispielsweise in Bulgarien ein feines Leben machen, gestützt vom österreichischen Steuerzahler. Das wäre unfair.

1 Comment
  • Rudolf Mittendorfer

    29. Mai 2019at14:52 Antworten

    Ihre Kritik ist absolut berechtigt.
    Abgesehen von der populistischen Ankündigung fehlt jegliche Unterfütterung durch Zahlen.
    Was kostet diese Wohltat?
    Zur Zeit beträgt die Durchschnittspension aller Pensionisten 1200 Euro brutto…da werden wohl auch viele mit 40 Beitragsjahren dabei sein.
    Eventuell 40 Jahre Teilzeit mit minimalen Beiträgen – das ist „gerecht“?.
    Oder Trinkgeldberufe, die dieses nie „angegeben“ haben. Trinkgeld ohne SV und Steuer konsumiert und nun die erhöhte Pension.
    Wem fällt so ein Unsinn ein?

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